Eine Reise nach Tansania - Lushoto
von Nico & Marcel
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Tag1: Ankunft

4:00Uhr in der Früh, Dar Es Salaam. Das erste Ziel unserer Reise ist geschafft. Wir sind in Afrika. Noch ist der Trip nicht zu Ende, denn unser Zielort, Lushoto liegt noch einige 100km entfernt. Also heißt es erstmal warten. Wir sitzen auf dem Boden mit einem Häufchen Gepäck vor uns und versuchen nicht gleich unseren ganzen Körper auszuschwitzen. Es ist nämlich heiß! Mitten in der Nacht herrschen noch Temperaturen eines deutschen Hochsommers um die Mittagszeit. Mittlerweile sind die 5 anderen Deutschen, die wir beim Visum ausfüllen getroffen haben schon weg und durch eine Norwegerin und zwei Belgierinnen ersetzt worden. Keiner weiß wo oder wann er abgeholt wird, aber alle wissen dass das Ziel nah ist.

Mittlerweile ist uns auch schon aufgefallen wie so einige Dinge hier anders laufen. Ein Visum gibt es „einfach“ im Austausch zu 50$ und das Auschecken ist auch eigentlich nur Schein.

… 18 Stunden später. Was bisher geschah:

Wie abgesprochen holte uns gegen um sieben eine nette kleine Frau Namens Esther ab. Endlich ging es weiter und im Nachhinein wäre ein alleiniges Weiterkommen nicht möglich gewesen. Alleine der Taxifahrer wollte eine horrende Summe für die Fahrt, nur weil zwei „Weiße“ mitfahren. Die können doch zahlen. Naja 20$ hat uns die Fahrt einmal quer durch Dar es Salaam gekostet. Ziel war eine Shopping-Mall. Also rein, Geld abheben, Frühstücken und SIM-Karte holen. Damit waren die Einkäufe auch schon erlegt. Nach einigem Rumhängen ging es dann zum Busbahnhof. Generell ist die Stadt schon krass … Verkehr gibt es ohne Ordnung und überall stehen Stände und jeder will verkaufen. Ganz deutlich war das dann bei den Bussen. Eine Belagerung beginnt schon wenn das Taxi das Busgelände betritt. Esther rettet uns natürlich hier auch den Arsch. Sie managte ohnehin schon alles. Im Bus bekamen wir die vordersten Plätze und konnten uns draußen noch ein wenig in den Schatten chillen. Die Gespräche wurden nur immer mühsamer und die Erschöpfung nahm zu. Versuche von Esther uns Basic-Suaheli beizubringen scheiterten oft. Das Kurzzeitgedächnis war bei uns auf Sekunden eingestellt. Tja wir haben ja noch Zeit, aber es ist auf jeden Fall notwendig.

Die Busfahrt ging los und erstreckte sich über 8 Stunden mit so seinen Besonderheiten. Ob der Fahrer einen Führerschein hatte oder nicht ist ungewiss. Der Verkehr ist auf jeden Fall ein Erlebnis für sich.

Das reicht erstmal für den ersten Tag. Es gab natürlich noch viel mehr Eindrücke und  auch einen kleinen Kulturschock, aber ganz ehrlich wie waren etwas an die 40 Std jetzt wach und wollen jetzt nur noch ins Bett. Gute Nacht!

Nico

20.2.16 16:03
 


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